Die Städte Sachsens haben turbulente Jahrzehnte hinter sich. Aufgrund der Umbrüche nach der Wiedervereinigung zog es hunderttausende Sächsinnen und Sachsen nach Westdeutschland.
Das war vor allem in den Großstädten spürbar: So sank die Einwohnerzahl Dresdens zwischen 1990 und 2000 um etwa 33.000, Leipzig schrumpfte sogar um gut 64.000 Einwohner und Chemnitz um etwa 56.000.
Leipzig und Dresden haben sich mittlerweile erholt und sind sogar kräftig gewachsen – dem Hype sei Dank! Chemnitz hingegen wächst erst seit einigen Jahren wieder langsam.
Noch schlechter sieht es in den Kleinstädten aus. Zwickau, Görlitz und Plauen sind heute deutlich kleiner als zu DDR-Zeiten. Zwickau hat sogar so viele Einwohner verloren, dass die Stadt ihren Status als Großstadt verloren hat.