Katja Dietrich ist seit gut einem Jahr parteiunabhängige Oberbürgermeisterin von Weißwasser. Sie gewann im September 2024 gegen Swantje Schneider-Trunsch von der Wählervereinigung Klartext und den AfD-Kandidaten David Kreiselmeier. Wie sie das vergangene Jahr erlebt hat, was die größten Herausforderungen waren und warum sie so viel Wert auf Kommunikation legt, erzählt sie im Interview mit KATAPULT Sachsen.
Frau Dietrich, wie geht es Ihnen nach einem Jahr im Amt?
Zurzeit bin ich schon ganz schön angespannt. Ganz so kann es nicht weitergehen. Bürgermeister sein ist ja kein Sprint, sondern es geht darum, einen Marathon durchzuhalten.
Ihr Vorgänger hat sich auch wegen Anfeindungen nicht noch einmal aufstellen lassen. Ist ihnen so etwas auch schon passiert?
Nein, bisher zum Glück noch nicht.
Was lässt Sie durchhalten? Werden Sie gecoacht?
Nein, nicht direkt. Aber es gibt in der Region relativ viel Austausch, einerseits über den Sächsischen Städte- und Gemeindetag, andererseits bin ich auch in einer Runde mit Bürgermeisterinnen unseres Landkreises Görlitz, und seit mehreren Jahren gibt es einen festen Austausch zwischen den Bürgermeistern des Altkreises Weißwasser. Das hilft schon sehr: Zu sehen, wie es andere machen, sich Rat und Beispiele zu holen.
Was ist der Unterschied zwischen der gemischten Runde und der Bürgermeisterinnen-Runde?
Wie überall in Deutschland sind auch bei uns in der Region überwiegend Männer Bürgermeister. Immer wieder fällt mir auf, dass es beim Sächsischen Städte- und Gemeindetag eher um Sachthemen geht. In der Frauenrunde spielt die Art und Weise eine viel größere Rolle.
Männer interessieren sich für Sachthemen, Frauen für die Art und Weise?
Ich meine damit, dass wir viel darüber reden, wie man kommuniziert, Kommunikation mit der Verwaltung, mit dem Stadtrat, der Stadtgesellschaft. Es geht in den Frauenrunden viel mehr um die Moderation im Vorhinein, um Absprachen, wie man Kompromisse findet.
Ist das wichtiger als Sachthemen?
Natürlich sind Sachthemen wichtig, aber oft geht es bei Konflikten um Sachthemen eben auch um Ereignisse oder Konflikte aus der Vergangenheit, die über Sachthemen ausgetragen werden. Solche Konflikte haben wir auch hier in Weißwasser in den letzten Monaten vielfach erlebt. Und das ist nicht nur in der Politik so, sondern auch in der Stadtgesellschaft. Viele soziale Träger, auch die Vereine werden von Männern geführt, und ich beobachte ein ähnliches Konfliktverhalten. Dennoch sind Frauen bei uns stark vertreten, beispielsweise durch die Chefinnen des Glasmuseums, der Stadtwerke und der Wohnungsbaugesellschaft.
Wie findet man Mehrheiten auf kreative, kluge Art und Weise?
Man braucht viel Vorbereitung und Vorberatung, auch nicht-öffentliche. Dann hören wir, wie überhaupt die Stimmung im Stadtrat ist, wo Probleme herkommen. Wir stellen den Stadträten Sachinformationen zur Verfügung. Da ist die Verwaltung zum Teil noch gar nicht drauf eingestellt. Früher hatten wir klare Mehrheitsverhältnisse, da ging alles durch. Aber die Mehrheiten haben sich geändert. Die Zeiten haben sich geändert, die finanzielle Situation hat sich geändert. Wichtig ist, sich nicht an denen abzuarbeiten, die prinzipiell dagegen sind.
Die Zukunft des soziokulturellen Zentrums Telux stand zur Disposition. In drei Stadtratssitzungen haben Sie darum gerungen, ob das Telux weiter Geld von der Stadt bekommt.
Das Telux ist enorm wichtig für Weißwasser, ein Ort für Kultur, Bildung und Jugend. Aber es gab eben auch Angriffspunkte.
Welche?
Zum Beispiel hat das Telux nie einen Jahresbericht abgegeben. Dadurch öffnet man Türen für Spekulationen. Das hat sich jetzt geändert, weil auch den Betreibern klar geworden ist, dass sie sich bewegen müssen. Aber es war extrem schwierig, einen Kompromiss zu finden. Zwei Fronten sind aufeinander geknallt, und wir haben lange keine Lösung gefunden.

Am Ende stand aber die Finanzierung für das Telux. Wie ist das gelungen?
Es ging nur durch die Spendenaktion einer Fraktion des Stadtrates. Dadurch konnte die Summe, für die die Stadt aufkommen muss, so reduziert werden, dass es eine Mehrheit dafür im Stadtrat gab. Die Diskussion wird weitergehen. 2026 haben wir geklärt, aber wie es 2027 weitergeht, da reden wir Anfang nächsten Jahres drüber. Wir sind dabei, einen Weg zu erarbeiten, der mehrheitsfähig ist. Aber der bisherige Weg war schon wahnsinnig zeitaufwendig und erschöpfend. Eine Sitzung stand kurz vor dem Sitzungsabbruch, auch weil die Stimmung im Publikum extrem schwierig war. Ich war hinterher richtig fertig, richtig körperlich fertig. Und ich weiß, dass es vielen Stadträten genauso ging.
Sie hatten sich vorgenommen, mit jedem zu sprechen. Machen sie das immer noch?
Ja, ich spreche mit allen und alle mit mir. Wenn man riskiert, dass man dem anderen nicht mehr zuhört, gefährdet man die ganze Demokratie. Wie man vor Ort miteinander umgeht, ist die größte Stütze für die Demokratie. Es ist entscheidend, wie man sich einbringt, mitmacht und zuhört. Demokratie ist das Beste, was es gibt. Und Demokratie bedeutet eben auch Kompromiss.
Reden Sie auch mit Demokratiegegnern?
Demokratiegegner habe ich zum Glück nicht im Rat.
Auch nicht in der AfD-Fraktion?
Die AfD ist in Sachsen als gesichert rechtsextrem eingestuft worden, und in der Partei gibt es auch richtig schwierige Personen, die in einem Stadtrat die ganze Situation eskalieren könnten. Aber so extreme Personen haben wir zum Glück nicht. Am Ende kommt es immer auf Einzelpersonen an und darauf, wie wir es schaffen, miteinander umzugehen.
Gab es noch ein anderes Thema, das Sie in ähnlicher Weise beschäftigt hat wie das Telux?
In den letzten Monaten war das vor allem die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes. Wir haben eine Zweidrittelförderung vom Land und der EU bekommen und mussten als Stadt noch ein Drittel dazugeben. Angesichts der Haushaltslage ist selbst dies aber eine extreme Herausforderung. Es hat viel Energie und Zeit von allen gekostet, eine kleinere Umsetzungslösung zu finden, bei der die Mehrheit mitgehen konnte.
Was wäre sonst passiert?
Im Extremfall hätten wir die ganze Förderung zurückgegeben und wären auf den bereits verausgabten Planungskosten sitzen geblieben.
Was waren die Konfliktpunkte?
Es ging darum, zwei Straßen umzugestalten, Parkplätze zu entfernen, Bäume zu pflanzen, die Attraktivität des Bahnhofsvorplatzes zu steigern. Und da gab es eben auch die Meinung, dass diese Stadtgestaltung zurzeit nicht unsere Priorität ist, dass unser Haushalt das nicht hergibt. Das ist eine Meinung, die man haben kann. Wir haben fünf Maßnahmen geplant und für jede Maßnahme drei Varianten erarbeiten lassen, aus denen dann Kompromisse zustande kamen, ohne alle Förderungen zurückzugeben.
Sind Sie mit der Lösung zufrieden?
Es gibt keine optimale Variante. Optimal wäre, wenn alle zufrieden sind.
Dann sind Sie zumindest mit dem Prozess zufrieden?
Ja, das würde ich schon sagen. Der Prozess war gut, weil wir uns sachlich mit Themen beschäftigt haben. Es ist mir wichtig, immer wieder zu betonen, dass der Prozess gut war, dass es wichtig ist, zusammen zu Lösungen zu kommen. Wir haben das in anderen Städten, zum Beispiel in Niesky erlebt, dass komplette städtebauliche Maßnahmen abgelehnt wurden. Wenn wir da konfrontativ rangegangen wären, wäre das wahrscheinlich auch so gekommen. Stattdessen haben wir jetzt eine Lösung. Das ist doch ein Erfolg.
Haben Sie den Eindruck, dass Sie sehr viel mit Kommunikation und Konfliktmanagement beschäftigt sind?
Ja, ich vermittle zwischen der Verwaltung und dem Stadtrat, und auch zwischen der Stadtgesellschaft und dem Stadtrat. Ich habe zudem den Eindruck, dass es meine Aufgabe ist, erstmal bestimmte schlechte Nachrichten zu überbringen.
Was sind das für Nachrichten?
Bei uns sind die Rücklagen aufgebraucht, jahrelang wurde ins Minus gewirtschaftet, ohne vorauszuschauen und sich Anpassungen zu überlegen. Das ist bei uns das Gleiche wie im Großen in Berlin.
Inwiefern?
Als noch Geld da war, hätte man einen Plan machen müssen, Strategien entwickeln, damit man die drohende Finanzlücke abfedern kann. Denn es war klar, dass wir dieses Jahr keine Rücklagen mehr haben würden. Seit Jahren war das klar. Und jetzt ist es da, jetzt ist die Kacke richtig am Dampfen, und alle wollen schnell Ergebnisse sehen, weil auch eine gewisse Not herrscht. Viele wünschen sich, dass wir schneller machen, reinhauen, sofort was anders machen, reinschlagen, notfalls irgendwas total kaputtschlagen. Ich kann auch verstehen, dass die Leute Veränderungen sehen wollen, weil wir auf Sachen zusteuern, die so nicht mehr weitergehen können.
Hintergrund Katja Dietrich:
Katja Dietrich (44) wurde in Dresden geboren und hat als Entwicklungshelferin in Malawi, Kenia und im Irak gearbeitet. Im Jahr 2017 zog sie zurück nach Sachsen, wo sie erst als Leiterin des Leipziger Wohnungsbauamtes und dann bei der Sächsischen Agentur für Strukturentwicklung arbeitete. Sie ist zwar SPD-Mitglied, trat 2024 aber als unabhängige Bürgermeisterkandidatin für Weißwasser an. Im Wahlkampf stellte sie vor allem ihre Erfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit, ihre sächsische Herkunft und ihr Interesse an Ausgleich und Kompromiss in den Fokus.
Ihr Vorgänger, Torsten Pötzsch, Mitbegründer der Wählervereinigung Klartext, war 14 Jahre lang im Amt. Er hatte seine Kandidatur für die dritte Amtszeit kurzfristig zurückgezogen, weil er sich in einer persönlichen Krise befand, wie er sagte – aber auch, weil er die Anfeindungen bis hin zu Drohungen gegen seine Person, vor allem von Rechtsextremen, nicht mehr aushielt.
Dietrich ist nun Bürgermeisterin einer Stadt, die im bundesweiten Vergleich besonders stark unter dem Strukturwandel leidet. In der DDR war Weißwasser eine Industriestadt mit 38.000 Einwohnern, heute sind es noch 15.000. Der Grund für den Bevölkerungsrückgang ist die frühere Abhängigkeit von der Braunkohle- und Glasindustrie, die den Ort seit dem Ende des 19. Jahrhunderts groß gemacht hatten und an denen tausende Arbeitsplätze hingen.
Was kann nicht mehr so weitergehen?
Ein guter Teil unseres Problems liegt schlicht in der Demografie. Wir waren mal eine größere Stadt, hatten mal 38.000 Einwohner und haben jetzt nur noch 15.000. Strukturwandel, Abwanderung, sinkende Geburtenraten. Das hat den sehr guten Effekt, dass wir sehr viele soziale und Freizeiteinrichtungen haben. Welche Stadt mit 15.000 Einwohnern hat eine Schwimmhalle, ein Glasmuseum, eine Bibliothek, einen Tierpark, eine Eisarena und touristische Angebote in der Menge und Qualität? Das ist natürlich toll und schafft viel Lebensqualität. Aber wir können uns das alles eigentlich so in der Art und Weise nicht mehr leisten.
Das heißt, jetzt wird darum gekämpft, was bleiben darf und was nicht?
Aus meiner Sicht ist nicht die Frage, was wir als erstes schließen, sondern was wir ändern müssen, damit wir alles behalten können. Ich könnte es mir auch einfach machen und die Eisarena schließen. Dann hätten wir jedes Jahr eine Million Euro mehr im Haushalt. Aber das will ich natürlich nicht. Aber: Damit die Arena und alles andere bleiben kann, müssen wir uns bewegen. Wir sind eine arme Stadt, eine arme Region, im Landkreis Görlitz, einem der ärmsten Landkreise in ganz Deutschland. Es geht nun darum, Fördermittel anzuwerben, aber auch darum, eine andere Betriebswirtschaftlichkeit zu entwickeln. Das ist aber noch nicht bei allen angekommen. In dieser Situation bedarf es einer Ernsthaftigkeit und einer Bereitschaft, sich zu bewegen – von allen Beteiligten.
Haben Sie das Gefühl, dass ihre Kommunikation funktioniert?
Bisher habe ich mehrheitlich international gearbeitet, auf Englisch kommuniziert. Das ist eine sehr höfliche Sprache und ein sehr höflicher Umgang. Und allen ist trotzdem klar, was man meint. Du formulierst eine Bitte, und deinem Gegenüber ist trotzdem klar: „Das heißt, du machst das jetzt mal.“ Ich musste lernen, dass ich diese Sprache als Oberbürgermeisterin in Sachsen nicht eins zu eins übertragen kann. Ich werde immer noch nicht so was schreiben wie: „Ich weise sie an.“ Aber ich bemühe mich, eine klarere Sprache zu nutzen und Deadlines zu setzen. Da den richtigen Weg zu finden, ist nicht immer leicht. Es geht nicht darum, irgendwen zu ärgern, sondern darum, uns eine Zukunft zu schaffen.

Apropos Zukunft: Ein Teil ihrer Aufgabe ist auch, die wirtschaftliche Neuausrichtung der Stadt zu organisieren. Der Kohleausstieg steht bevor. Gab es da konkrete Schritte in den letzten Monaten?
Der Kohleausstieg wurde 2018/19 beschlossen, das letzte Kraftwerk geht 2038 vom Netz. Zwei Jahrzehnte, um etwas Neues zu etablieren. Das ist wahnsinnig ungewöhnlich für einen Wirtschaftsprozess. Das merkt man auch auf Bundesebene. Innerhalb von Wochen wird klar: Die Automobilindustrie ist ein Problem, die Stahlindustrie. In der Lausitz haben wir 20 Jahre Vorlauf, bis die Braunkohle weg ist. Und es ist viel Geld im Prozess. Eigentlich ist das eine komfortable Situation. Allein die Umsetzung gestaltet sich schwieriger.
Was sehen Sie kritisch?
Es gab am Anfang des Prozesses sehr viel Geld, das ist aus meiner Sicht totaler Quatsch. Denn am Anfang fehlte eine klare Zielvorstellung. Wir brauchen einen Prozess, um zu wissen, wo es hingehen soll. Jetzt wissen wir nur, dass es anders wird, aber nicht, wie es anders werden soll. Dann baut man mit dem Geld lieber einen Kindergarten, statt das strategisch anzugehen. Hätten wir Unternehmen, Einnahmen aus der Gewerbesteuer, könnte Weißwasser den Kindergarten selbst finanzieren.
Was denken Sie, wo es hingehen sollte?
Viele haben ja nach wie vor Industriearbeitsplätze im Kopf. Aber in der allgemeinen Lage investiert in Deutschland gefühlt niemand mehr. Zum Glück gibt es mittlerweile auch eine größere Offenheit dafür, dass wir uns mit anderen Wirtschaftszweigen beschäftigen.
An welche Bereiche denken Sie?
Das ist leider noch sehr unausgegoren. Bisher wurde es versäumt, zu analysieren, was wir hier an Standortfaktoren haben und für welche Unternehmen das interessant sein könnte. Diese Fragen sind bisher nicht konsequent durchdacht worden. In der ganzen Region nicht. Stattdessen kämpft eine Gemeinde gegen die andere, und keiner gönnt dem anderen was. Dabei gibt es wahnsinnige Chancen durch das viele Geld und die politische Aufmerksamkeit, die damit einhergeht. Das sind Prozesse, die ich aus der Entwicklungshilfe kenne: Irgendwo wird wahnsinnig viel Geld reingepumpt, aber es fehlt an Planung und vor allem auch an der Beteiligung der Menschen vor Ort. So ist die Gefahr groß, dass das alles versandet. Es tut weh, dabei zuzusehen, wie das passiert – nicht in einem Entwicklungsland, sondern zu Hause.
Gibt es in dem Prozess Unterstützung vom Land?
Begrenzt, würde ich sagen. Die sächsische Landesregierung zieht unheimlich viel an sich und vergisst, ausreichend zu partizipieren. Ich glaube auch, sie war überfordert damit, wie viel Geld in dem Prozess ist.
Warum?
Unsere Region hat eine extreme Schrumpfung hinter sich, viele sind weggezogen, alles wurde zugemacht und abgerissen. Hier viel Geld reinzustecken, hat der Regierung Angst gemacht. Das hat dazu geführt, dass wir jetzt keinen richtigen Regionalentwicklungsprozess haben, sondern viele teure Landesvorhaben in der Forschung. Wobei ich hoffe, dass wenigstens deren Finanzierung langfristig angelegt ist.
Was haben Sie in den letzten Monaten gelernt?
Erstmal musste ich mich in unzählige Sachthemen einarbeiten. Als Oberbürgermeisterin einer Kleinstadt ist man am Ende für fast alles in einer Stadt zuständig: vom Feuerwehrauto über die Kitabetreuung und die Instandsetzung von Radwegen bis hin zur Vermarktung der Gewerbegebiete. Bei der Kommune landen alle Themen, die die Menschen in ihrem Alltag bewegen – ob es um den verstopften Straßengully geht, den Gratulationsbesuch bei Hundertjährigen oder die Klärung der Energieversorgung. Das wusste ich zwar theoretisch, aber in der Praxis hat mich die hohe Taktung der Themen doch überrascht. Auch für meine Verwaltung ist es ein Kraftakt, da mit dem Strukturwandel und der allgemeinen Lage in Deutschland viel Neues gleichzeitig einwirkt. Am steilsten war meine Lernkurve aber im Bereich der Kommunikation, der Vermittlung und der Verhandlung. Wir müssen unsere Demokratie schätzen und verteidigen, und ich bin überzeugt davon, dass Verhandlung und Kooperation dazu beitragen können. Es geht darum, wie wir in unserer Gemeinschaft miteinander umgehen, wie wir uns einbringen, wie wir Konflikte angehen, wie wir Unterschiede aushalten.